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Gemeinsames Wochenende mit der Partnerfeuerwehr Floh anlässlich des 95ten Vereinsgeburtstages

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Erstellt am Sonntag, 26. Juni 2016 Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. Januar 2017 Geschrieben von Karl Goller
Gemeinsames Wochenende mit der Partnerfeuerwehr Floh anlässlich des 95ten Vereinsgeburtstages
Am Samstag, den 04. Juni 2016 starteten  ca. 50 Mitglieder der Körler Feuerwehr  zum 95ten Vereinsjubiläum der Partnerwehr Floh. 
Nach Anfahrt mit dem Bus war unser erstes Ziel die Wartburg bei Eisenach. Nach einem gemeinsam eingenommenen herzhaftem  Frühstück wurde an einer geführten Besichtigung des Weltkulturerbes Wartburg teilgenommen.
Um das Jahr 1067 soll Graf der Springer die Burg gegründet haben. Auf einem strategisch wichtigen Felsen konnte bereits eine „Warte aus Holz“ gestanden haben. Sein Sohn, Ludwig der II te, begann mit dem steinernen Ausbau der Gebäude. Der ab 1172 regierende Landgraf Ludwig  der III te ließ den Palas in der Hofburg aufstocken und vollenden. Ab 1217 wurde  Ludwig der VI te Thüringer Landgraf. Er war der mächtigste aus dem Geschlecht der Ludowinger. Durch die Förderung der zeitgenössischen  Dichtkunst wurde er sehr bekannt. Seine Gemahlin war die ungarische Königstochter Elisabeth. In 1227 ereilte Landgraf Ludwig der Tod auf dem Kreuzzug. Ein Jahr später verließ die junge Witwe die Wartburg und Thüringen, um ihren Beichtvater Konrad nach Marburg zu folgen.
Im Wartburg-Palas gibt es zunächst einen Rittersaal, der das Männergemach war. Der etwa quadratische Raum hat ein Kreuzgewölbe und eine verzierte Mittelsäule. Die Wände entsprechen der Färbung des Sandsteins. Durch eine steile steinerne Innentreppe gelangt man in den Sängersaal im ersten Obergeschoss. Zentraler Raum im Erdgeschoss ist aber der Speisesaal mit mächtiger Holzdecke aus Eichenbalken und Kaminanlage in der Ostwand. Südlich schließt sich das Frauengemach, die Elisabethkemenate, an. Sie ist bis heute mit Glasmosaikbildern ausgekleidet, die Episoden der hl. Elisabeth schildern. Im Alter von vier Jahren wurde die ungarische Königstochter auf die Wartburg gebracht und vierzehnjährig mit dem Landgrafensohn Ludwig vermählt. Ihrem Gatten schenkte Elisabeth drei Kinder. Nach dem Tod ihres Mannes, in Marburg  wendete sie sich dem Armutsideal der Franziskanermönche zu und wurde dadurch eine Kultfigur innerhalb der römisch-katholischen Kirche. Um 1320 wurde in die Landgrafenburg auch die Palaskapelle eingegliedert.
Die Räume im ersten und zweiten Stockwerk verdanken ihr Aussehen den Wünschen des großherzlichen Hauses Sachsen-Weimar-Eisenach. Die Künstler haben die Palasräume  im ersten OG mit Legenden aus der Geschichte der Thüringer Landgrafen bemalt. Weiter gibt es die Elisabethgalerie mit Fresken vom Leben der Heiliggesprochenen. Elisabeth verstarb 24-jährig im Jahr 1231 als Franziskaner-Schwester.
Der Sängersaal diente als repräsentativer Festsaal mit einer Bühne, wo die mittelalterlichen Sänger ihre Lieder darboten. In diesem Saal dominiert das große Bild vom Sängerkrieg. Es schildert die Sage, in der sechs Minnesänger um die Gunst des Landgrafen  stritten. Zu ihnen gehörten auch  Wolfram von Eschenbach und Walther von der Vogelweide. 
Das zweite Obergeschoss beherrscht der große  Festsaal. An der heutigen  Form und Ausstattung des Saales war  der damalige Komponist Franz List, Hofkapellmeister in Weimar, maßgeblich beteiligt. Die Malereien sollten die Geschichte der Thüringer Landgrafen widerspiegeln.
Von 1521 bis 1522 verbirgt sich Martin Luther als Junker Jörg auf der Wartburg. In der sog. Lutherstube, die aufs einfachste ausgestattet ist, übersetzt er das Neue Testament.
1817 war die Wartburg von den gerade gegründeten Burschenschaften entdeckt worden. Zum 300.ten Reformationsjubiläum und anlässlich des vierten Jahrestages der Völkerschlacht bei Leipzig gegen Napoleon versammelten sich am 18.Oktober ca. 500 junge Leute und Studenten zur ersten bürgerlich-demokratischen Versammlung in Deutschland an diesem Ort. Unter dem Motto  „EHRE-FREIHEIT-VATERLAND“ hatten sie um einen geeinten Nationalstaat gefochten.
 
Nach dem Rundgang des Kulturerbes Wartburg setzten wir die Reise in die historische Altstadt Eisennach fort, wo im Gasthaus „Am Storchenturm“ gemeinsam zu Mittag gespeist wurde. 
 
Nachmittags folgte mit der Besichtigung der Rennsteig-Arena in Oberhof ein zweites Highlight. Das Biathlonstadion befindet sich auf einer Höhe von  ca. 800 Meter Höhe. Eine Führung durch das Stadion und zu dem bekannten Birksteig wollte der Schwiegervater des bekannten Biathlon-Idols  Sven Fischer, übernehmen. Leider hatte uns das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung beschert. Gewitter und Starkregen zwangen die Teilnehmer in das VIP-Restaurant  einzukehren. Hier hielt Bruno Ehrler einen interessanten Vortrag über den Biathlonsport und seine Sportler. Jeder Athlet besitzt ca. 15 Paar Ski, die er je nach Wetterlage einsetzt. Sie werden von den bekannten Skitechnikern für alle Schneesituationen präpariert und tragen somit maßgeblich zum Gelingen eines Wettkampfes bei. Gut essen, Waffen reinigen, Ruhe und Konzentration sind Tätigkeiten vor dem Wettkampf. Dann geht es mit Einlaufen, Anschießen, Windfähnchen beobachten und Dopingtest am Wettkampfort weiter. Nach der Siegerehrung  soll sich der Sportler wieder durch Auslaufen bewegen. Im Training ist man so täglich ca. 25 km unterwegs . Mit Drinks und Riegeln wird dem Körper wieder die verbrauchte Energie zurück gegeben. Die Nachbereitung besteht aus Physiotherapie, Besuch der Sponsoren, Interviews bei den Reportern und schließlich Nachtruhe. Die Waffen der Biathleten sind maß angefertigt, wofür auch speziell vorgeschriebene Munition verwandt wird. Im Training können ca. 15000 Schuss Munition verbraucht werden. Die Stöcke sind aus Karbon und von der Länge auch der Person angepasst.
 
Der Abschluss des Tages fand in einer historischen Scheune im Ortsteil Schnellbach statt. Bei gutem Essen vom Grill mit gekühlten Getränken, sowie zünftiger Blasmusik der Feuerwehrkapelle, haben wir mit den Flöher Feuerwehrleuten den 95ten Geburtstag ausgiebig gefeiert.
Am Sonntagmorgen stand noch eine Wanderung zur Maßkopfgaststätte mit Frühschoppen auf dem Programm. Auf diesem historischen Anwesen haben sich im April 1990 die damaligen Vorstandsmitglieder aus Ost und West erstmalig getroffen, woraus die gelebte Partnerschaft bis zum heutigen Tage entstand.
Mit zugegen war nun auch Sven Fischer persönlich, der geduldig für viele Fragen seiner Fans zur Verfügung stand.  Wir vom Körler Förderverein der Feuerwehr sagen ganz eindeutig, dass uns hier die Flöher Kameradinnen und Kameraden ein weiteres schönes Highlight präsentiert haben. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung.
Mit einer Ortsführung durch die Gemeinde Floh, gestaltet durch den Ortschronisten und Kirchenvorstandsmitglied Rainer Erbe, mit Endstation im Gerätehaus bei Kaffee und Kuchen ging ein schönes Wochenende im Thüringer Wald zu Ende.
Wir danken nochmals für  die Gestaltung des gemeinsamen Programmes, für einen reibungslosen Ablauf und die viele Mühe.
 

Feuerwehrleistungsübung in Ziegenhain – ein voller Erfolg

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Erstellt am Sonntag, 26. Juni 2016 Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 26. Juni 2016 Geschrieben von Karl Goller
Am Samstag, den 21. Mai  2016 waren die Feuerwehren des Schwalm-Eder-Kreises in Schwalmstadt-Ziegenhain zusammen gekommen, um sich auf dem Kreisentscheid bei den Leistungsübungen zu messen. Der Einsatzort war das Schulgelände der Carl-Banzer-Schule in Ziegenhain. 46 Mannschaften gingen auf drei Bahnen an den Start.
Zunächst mussten sechs Teilnehmer der jeweiligen Mannschaft  einen Fragebogen mit 15 Fragen möglichst fehlerfrei beantworten. Die Fragen aus dem Freuerwehrdienst werden aus einem bestehenden Katalog der Hessischen Landesfeuerwehrschule Kassel zusammengestellt.
Die darauf folgende Leistungsübung orientiert sich an Geschehnissen aus  dem Einsatzalltag. Unter den Augen von vier Schiedsrichtern  soll die Gruppe, bestehend aus dem Einheitsführer und acht Einsatzkräften (Maschinist, Melder, Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp) einen angedeuteten Wohnungsbrand löschen und eine vermisste Person aus dem Wohnzimmer retten. Dazu ging der Angriffstrupp, ausgerüstet mit persönlicher Schutzkleidung, FW-Leine, FW-Haltegurt, Pressluftatmer, Handsprechfunkgerät, Beleuchtungsgerät, Strahlrohr, Schlauchhalter und FW-Axt zum Innenangriff in das Haus vor. Er löschte das vorgefundene Feuer und fand eine bewusstlose Person, die ins Freie gerettet und dem Rettungsdienst übergeben wurde. Die Fensterscheiben im Brandraum waren geplatzt und es bestand die Gefahr, dass sich das Feuer auf der rechten Seite des Hauses weiter ausbreitet. Nun galt es, dass der Wassertrupp mit Hilfe einer Steckleiter diese Gefahr verhindert. Die benötigten Gerätschaften (Schläuche und Steckleiterteile) wurden vom Melder und Schlauchtrupp herangeschafft. Der Maschinist fuhr des Löschfahrzeug zum Einsatzort , bediente die darin verlastete Pumpe und übernahm die Atemschutzüberwachung.
 Für die Dürchführung der Löschübung stehen der Gruppe 7,5 Minuten zur Verfügung. Stehen im Einsatz keine neun Kräfte zur Verfügung, muss die Arbeit als Staffeleinsatz getätigt werden. (Besatzung: Einheitsführer und fünf Einsatzkräfte)  Es fehlen dann der Melder und der Schlauchtrupp. Bei dieser Form der Übung darf die Staffel maximal 8,5 Minuten nicht überschreiten.
Nach dem Ende der Löschübung begab sich der Einheitsführer und vier durch Los ermittelte Gruppenangehörige zum Binden der Knoten und Stiche zum Knotenbalken. Es sind anzulegen ein Mastwurf mit Spierenstich, ein Schotenstich, ein Achterknoten mit Spierenstich und ein Pfahlstich (Rettungsknoten) gesichert durch den Spierenstich. Die Zeitnahme endet, wenn der Einheitsführer die Meldung  „FERTIG“ an den zuständigen Schiedsrichter gegeben hat.
 
Erstmalig startete bei dieser Leistungsübung eine Mannschaft aus der gesamten Großgemeinde Körle. Es kamen folgende Kräfte zum Einsatz: Gruppenführer Rainer Jacob, Wagenfurth, Maschinist Bernd Krell, Wagenfurth, Melder Mario Heidemüller, Körle, Angriffstruppführer Sebastian Goller, Körle, Angriffstruppmann Jan- Hendric Ebert, Körle,                                                                                            Wassertruppführer  Mark Sondermann, Empfershausen, Wassertruppmann Luis Hofmeister, Körle, Schlauchtruppführer Mark Freudenstein, Wagenfurth und Schlauchtruppmann Lars Walter, Empfershausen.
 
Die Übung wurde ohne Fehler in einer Zeit von 06,26 Minuten abgearbeitet und die Knoten am Knotengestell in 31 Sekunden richtig gebunden. Lediglich bei der Fragenbeantwortung schlichen sich Fehler ein, so dass die Mannschaft  Körle mit 99% in der Leistungsstufe Gold einen hervorragenden siebten Platz von 46 teilnehmenden Feuerwehren belegte.
Weiter sind noch in der Einzelwertung ein Goldenes Leistungsabzeichen für Kameraden Ebert, ein Silbernes Leistungsabzeichen für Kameraden Hofmeister, ein  Bronzenes Leistungsabzeichen für Kameraden  Sondermann sowie ein Eisernes Leistungsabzeichen für Kameraden Walter  zu erwarten.
 
 

Orientierungsfahrt 2015 Wasungen

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Erstellt am Montag, 27. April 2015 Zuletzt aktualisiert am Montag, 27. April 2015
Am Samstag den 25.04.2015 startete eine gemischte Löschgruppe aus Körler und Empfershäuser Feuerwehrkamaraden mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 aus Körle zur Orientierungsfahrt des Kreisfeuerwehrverbandes Schmalkalden-Meiningen.
 
Bei der Orientierungsfahrt haben die einzelnen Löschgruppen 5 verschiedene Stationen  an zu fahren und an den dementsprechenden Stationen theoretische und praktische feuerwehrtechnische Aufgaben zu lösen. Nach gut 2 stündiger Anreise machte man sich mit unserem Löschgruppenfahrzeug auf zur ersten Station. In Mehmels angekommen galt es Erste Hilfe zu leisten. Die Feuerwehr war in der Situation 4 verschiedene Krankheits.- bzw. Verletzungsbilder, die unabhängig von einander waren, zu erkennen und erst zu versorgen. Es galt einen Schlaganfall und einen Herzinfarkt zu erkennen, einem gestürzten Motorradfahrer zu versorgen, sowie eine bewusstlose Person die nicht mehr selbstständig atmet wieder zu beleben. Nach Einteilung der Gruppe vom Gruppenführer, wurde weiteres Medizinisches Fachpersonal nachgefordert. Nach der Versorgung hatte noch jedes Gruppenmitglied Fragen zum Thema Erste Hilfe zu beantworten.
 
Weiter ging es dann nach Wahns zur zweiten Station, wo auf die Gruppe Fragebögen warteten. Die verschiedenen Trupps sowie der Melder und Maschinist bekamen jeweils einen Bogen, wobei der Gruppenführer als „Joker“ fungierte und überall da wo Unsicherheit da war, helfen durfte.
 
Bei der dritten Station in Dreissigacker war Teamgeist und Koordination gefragt. Die Gruppe bekam die Aufgabe gestellt auf Zeit einen Feuerwehrkamaraden der in einem Holzdreieck steht, mittels 4 Feuerwehrleinen die am Kopf des Dreieckes mit mindestens 2 unterschiedlichen Feuerwehr Knoten zu befestigen waren, eine Strecke von ca. 25m fortzubewegen, ohne das der Feuerwehrkamarad der im Dreieck steht dabei rausfällt oder den Boden berührt.
 
Leitern und Selbstrettung standen bei der 4 Station in Meiningen auf dem Programm. Der Schlauchtrupp und der Wassertrupp hatten die Aufgabe nach FwDV 10 eine 4 teilige Steckleiter instellung zu bringen und zu sichern, für einen Angriff auf ein Flachdach. Derweil begab sich der Angriffstrupp  ausgerüstet mit Feuerwehrleinen auf den Übungsturm, um sich aus der Höhe eines 2 Stockwerkes selbst zu retten.
 
Die letzte Station des Tages befand sich in Walldorf wo noch eine realistische Einsatzübung abzuarbeiten war. Nach Ankunft im Bereitstelltungsraum wurde man nach kurzer Zeit zum Übungsobjekt alarmiert. Mit Alarmfahrt durch Walldorf war man kurzer Zeit später am Übungsobjekt angekommen. Dort stellte sich folgende Situation dar: Auf einem „Schrottplatz“ war es zu einer Explosion gekommen wo 2 Personen verletzt wurden. Es galt für die Feuerwehr die Wasserversorgung über offenes Gewässer an einem größeren Bach sicherzustellen, Menschenrettung durchzuführen und den Brand mittels einem C-Rohr und einem B-Rohr unter Atemschutz zu bekämpfen, in einer Zeit von 15 Minuten. Die Rückverlasstung der Gerätschaften ging ebenfalls auf Zeit, hier hatte die Gruppe weitere 9 Minuten zur Verfügung.
 
Zurück in Wasungen angekommen und nach Abgabe des Laufzettels bei den Schiedsrichtern, stellte sich nach kurzer Auswertungsphase der Punkte heraus, das man sich mit 219 von 240 möglichen Punkten einen hervorragenden 2 Platz erarbeitet hatte(Die Teilnahme erfolgte außer Konkurrenz). Die junge zusammengewürfelte Gruppe (Altersdurchschnitt 24,3 Jahren) war von dem Ergebnis, welches man sich erarbeitet hatte, völlig begeistert. Nach einem langen Tag war man gegen 20 Uhr zurück in Körle. Das Löschfahrzeug legte an diesem Tag 360km zurück.
 
Fazit zur Orientierungsfahrt war, das sich diese „Reise“ wieder einmal gelohnt hatte, da bei den realistischen Übungen das feuerwehrtechnische Wissen gefestigt oder sogar verbessert wurden und es auch für alle Kamaraden ein großer Spaß war.
 
Weitere Infos und Bilder zur Orientierungsfahrt : http://www.kfv-sm.de
 
Die Gruppe trat wie folgt an:
Gruppenführer: Sebastian Goller 
Maschinist: Axel Heinzeroth 
Melder: Bettina Drießen 
Angriffstruppführer: Tobias Gerhold 
Angriffstruppmann: Louis Hofmeister
Wassertruppführer: Marc Sondermann (Empfershausen)
Wassertruppmann: Marvin Proll (Empfershausen)
Schlauchtruppführer: Lars Walther (Empfershausen)
Schlauchtruppmann: Mario Heidemüller

4. Thüringer Landesfeuerwehr-Fahnentreffen

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Erstellt am Sonntag, 22. Juni 2014 Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 22. Juni 2014 Geschrieben von Ralf Proll
Das Thüringer Landesfeuerwehr-Fahnentreffen wurde im Jahr 2008 von  der Feuerwehr Seebergen erstmals durchgeführt, um die lange Tradition des  Feuerwesens im Freistaat alle 2 Jahre durch eine Fahnenschau darzustellen.
 
Der Sinn für die Gemeinschaft und  Kameradschaft soll dadurch lebendig bleiben. Die Fahne ist für die  Kameradinnen und Kameraden ein äußeres Zeichen der Zusammengehörigkeit. Mit dem Fahnentreffen werden diese  Fahnen einer breiten Öffentlichkeit gezeigt. Mittlerweile wurde dieses Treffen mit  einer sehr großen Resonanz angenommen.
 
Das 4. Landesfeuerwehrfahnenttreffen fand vom 23.05. - 25.05.2014 in Floh-Seligenthal / OT Seligenthal statt. Höhepunkte dieser Veranstaltung waren  der Gottesdienst im Festzelt und der Umzug am 24.05.2014 durch den Ort, in dem die Vereinsfahnen präsentiert wurden. An diesem Umzug nahm selbstverständlich auch die Freiwillige Feuerwehr Körle mit einer Abordnung teil.
 
 
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Feuerwehr- Seniorentreffen des Kreisverbandes Melsungen

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Erstellt am Sonntag, 22. Juni 2014 Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 22. Juni 2014 Geschrieben von Karl Goller

230 Seniorinnen und Senioren trafen sich in der Körler Berglandhalle

Es ist doch schon einige Zeit her…..

dennoch wurde am Samstag, den 17. Mai 2014 das 34te Feuerwehr- Seniorentreffen des Kreisverbandes Melsungen in der Körler Berglandhalle ausgerichtet.

Alljährlich treffen sich die Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, die das 60te Lebensjahr vollendet haben, zu diesem gemütlichen Beisammensein. Da jedes Jahr auch eine andere Wehr Ausrichter ist, fiel der Zuspruch in 2014 auf Körle.

Der Verbandsvorsitzende Heinz Bossmann begrüßte in der Berglandhalle, neben ca. 230 Alterssenioren, den Hausherrn Bürgermeister Mario Gerhold, den Landtagsabgeordneten Günther Rudolph sowie den stellv. Landrat Winfried Becker. Aus den Reihen der Feuerwehr konnte er den Kreisbrandinspektor Werner Bär, Kreisbrandmeister Frank Jacob sowie die aktiven Mitglieder des geschäftsführenden Kreisvorstandes begrüßen.

Bossmann bedankte sich in seinem Grußwort zunächst bei allen Helferinnen und Helfern des DRK Körle und der Feuerwehr Körle für die Gestaltung und Ausführung dieses Nachmittages. Sie hatten die Tische zur Kaffeetafel eingedeckt, Kuchen und belegte Brötchen sowie den Kaffee vorbereitet und verteilt.

Er verwies in seinem Grußwort auch auf die ehrenamtliche Feuerwehrarbeit. Hier sollten die Alterssenioren eine gewisse Vorbildfunktion übernehmen. Junge Menschen müssen schon in der Familiengemeinschaft , im Freundeskreis oder der Nachbarschaft auf die örtliche Feuerwehr hingewiesen werden . Somit kann das Interesse für den FW-Dienst gesteigert werden. Wie in vielen Veranstaltungen schon berichtet, sind ja die Zahlen in den Einsatzabteilungen rückläufig.

Er verwies hier auch auf zahlreiche Werbekampanien. Die aktuelle lautet:

ALLE BRAUCHEN

DIE FEUERWEHR

BRAUCHT     DICH   !

Der Termin für das nächste Feuerwehrseniorentreffen in Guxhagen ist der 25. April 2015.

Mit den Worten:“Wie haben gerne Gäste in der Berglandhalle“ hieß Bürgermeister Mario Gerhold die ehemaligen Brandschützer herzlichst willkommen. Er wies darauf hin, dass der anwesende Günther Wittrin Kreisjugendfeuerwehrwart war , als er in die Körler Jugendfeuerwehr eintrat.

Der Kreisbrandinspektor Werner Bär überbrachte die Grüße von Landrat Neupärtl. Er betrachtete die rasende Entwicklung unserer Feuerwehren in den letzten Jahren. Als die heutigen Senioren noch aktiven Dienst leisteten, gab es noch keine Schnellfahrstrecke für den ICE oder keine Atomkraftwerke. Es mussten keine Gänse, Rinder oder Schweine auf der Autobahn eingefangen werden. Sein Dank galt dennoch allen, für die jahrzehnte lange Arbeit, des Nächsten Hab und Gut zu schützen.

Der in Körle wohnende Frank Nuhn ist ab 01. Juli 2014 der neugewählte Kreisverbandsvorsitzende für den Kreisteil Melsungen. Er nutzte kurz die Gelegenheit, sich bei der Alters-und Ehrenabteilung vorzustellen.

Für die ausrichtende Wehr begrüßte Kassierer Ralf Hofmeister die anwesenden Gäste.

Es ist schon eine gute Tradition, dass neu angeschaffte Feuerwehrfahrzeuge zum Seniorentag ausrücken. Bei einer Besichtigung konnte man sich ein Bild von dem neusten Stand der Technik machen. Vorgestellt wurde das Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser aus Empfershausen. Das ebenfalls angekündigte aus Röhrenfurth konnte leider nicht vorgestellt werden, da dort kein Fahrauftrag nach Körle vorlag.

Ein High Light waren die Darbietungen des anwesenden Feuerwehr-Chores des Kreisverbandes Melsungen. Da Chorleiter Wambach verhindert war, hatte stellvertretend Frau Weber vom Gesangverein Körle den Taktstock in die Hand genommen. Erfrischendes Liedgut , wie „Seemann, deine Heimat ist das Meer“ oder „Die schönste Schäferin“, „ Abendglocken klingen“ wurde zu Gehör gebracht und mit langem Ablaus bedacht.

Zu einem Seniorentag gehört auch, dass man Freunde und Kameraden aus anderen Orten und Feuerwehren begrüßt und bei einem kühlen „Schoppen“ von früheren Zeiten geplaudert wird. So verrannen die Stunden in Windeseile. Gestärkt mit einem guten Bratwürstchen verließen viele Alterssenioren die gelungene Veranstaltung gegen 18.00 Uhr.

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