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Senioren besuchen die Flöher Alters- und Ehrenabteilung

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Erstellt am Donnerstag, 23. Mai 2013 Zuletzt aktualisiert am Samstag, 29. Juni 2013 Geschrieben von Karl Goller

 

Auf der letzten Jahreshauptversammlung wurden die Körler Kameraden der A+E-Abteilung von den Freunden der FW Floh zu einer Besichtigungtour in die Flöher Umgebung eingeladen. Wir ließen uns nicht lange bitten und es wurde der Donnerstag, der 16. Mai 2013 festgelegt. Pünktlich um 07.30 Uhr hatten sich alle Reiseteilnehmer am Gerätehaus Körle versammelt. Leider hatte der Bus wegen einer betriebsinternen Sache etwas Verspätung. Etwas verdutzt war man auch über die Fahrstrecke, die der Busfahrer einschlug. Es ging dennoch durch landschaftlich reizvolles osthessisches Gebiet über Kaufungen nach Eisenach. Nach einer Frühstückspause setzten wir unseren Tripp über Eisenach- „Hohe Sonne“ nach Rhula, auf der B 19 weiter über Schweina, Barchfeld, Bairoda nach Trusetalfort. Das Ziel war hier das Besucherbergwerk HÜHN. Dort angekommen wurden wir von den Alterssenioren der Feuerwehr Floh unter der Leitung von Kameraden Danz herzlich begrüßt. Dieser übergab die Führung aber schnell an zwei Bedienstete des Bergwerkes weiter.

Im Jahr 1185 wurde Trusetal als Bergbausiedlung erstmals erwähnt. Die Gründe waren unter anderen der große Erzreichtum, bereits bestehende Straßenverbindungen vom Werratal über den Kamm des Thüringer Gebirges, sowie der Bach Truse. Generationen von Bergleuten hatten im zähen Ringen mit der Natur zunächst Eisenerz und später Fluss- und Schwerspat imTrusetaler Revier abgebaut.

Im Besucherstollen HÜHN konnten wir die Traditionen des Bergbaues hautnah erleben. Wir hatten neben den vielen bergmännischen Gerätschaften auch Einblick in eine „Frühstücksstube“ und ins „Stille Örtchen“. Wir wurden durch die Mineraliengänge aus Fluss- und Schwerspat geführt und besichtigten die Förderanlagen, welche die Gesteinsbrocken ans Tageslicht beförderten. Diese Mineralien finden unter anderem auch Verwendung in der Glas- oder Zahncreme-Industrie. Das besondere Highlight war natürlich die Fahrt mit dem „Gruben-ICE“, der uns in rasender Geschwindigkeit zum Ausgang des Stollens beförderte.

Zur Mittagszeit wurde im nicht mehr weitem Floh, im Gasthaus„Höhnberg“ eingekehrt, wo ein leckes Speisenangebot serviert wurde.

Begleitet von den Flöher Kameraden besichtigten am Nachmittag die männlichen Teilnehmer das TECHNISCHE MUSEUM  NEUE HÜTTE     SCHMALKALDEN, dass sich gleich hinter der Ortsgrenze der Gemeinde Floh befindet.

Schon vor mehr als tausend Jahren wurden in dieser Gegend begehrte Werkzeuge und Kleineisenwaren hergestellt. Voraussetzung für die Produktion  der „Schmalkalder Artikel“war das manganhaltige Eisenerz und Holzkohle, hergestellt aus dem Waldreichtum des Thüringer Waldes.

Die „Neue Hütte“ ist ein einzigartiges Denkmal der europäischen Industriegeschichte. In der Hochofenanlage wurde bis 1924 aus Erz Roheisen geschmolzen. Mit ihrer technischen Ausrüstung und einigen noch intakten Funktionsbereichen ist das Museum die letzte Anlage in Thüringen auf Holzkohlebasis. Hier wird dem Besucher an Hand von Zeitdokumenten der Prozess der Eisenverhüttung sowie Stahlwarenfabrikation (Nagel-undBohrerschmiede) veranschaulicht.

Unter dem Motto „Mitmachen-Erleben-Genießen“ verbrachtendie weiblichen Teilnehmer in der NOUGAT-WELT der Erlebnis-Confiserie Schmalkalden. Hier konnte tüchtig genascht werden und auch Shopping im stilvollem Ambiente des Einkaufsparadieses war angesagt.

Leider verging die Zeit wie im Fluge und man kehrte ins FlöherGerätehaus zurück, wo gemütliches Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und einem „Köstritzer Blonden“ auf dem Programm stand.

Da uns auch der Wettergott einen wunderschönen Tag schenkte,sprachen alle von einem gelungenen Besuch im Thüringer Wald am Rennsteig. Gegen 21.00 Uhr kehrten wir froh und glücklich nach Körle zurück.

Dank und Anerkennung an die Organisatoren:

Die Feuerwehr-Senioren Floh sowie Willi Schild und Wilfried Werner 

 


Hintergrund:

 

Nach dem vollendeten 60ten Lebensjahr hat der Feuerwehrmann/fraunach neuem Recht zwei Möglichkeiten:          

1.) Er verrichtet nach ärztlicher Untersuchung weiter Feuerwehrdienst in der Einsatzabteilung bis zum 65ten Lebensjahr oder 
2.) er wird in den verdienten Ruhestand in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet. 
 
Diese Gruppe ist in der Körler FW besonders stark. 

Es gibt eine Führungsmannschaft: Ehrengemeindebrandinspektor Wilhelm Schild ist Sprecher der FW-Senioren, Ansprechpartner und vertritt die Kameraden im Feuerwehrausschuss. Erhard Schmoll verwaltet die Finanzen und „Wibbe“ Werner steht zur besonderen Verwendung - für spezielle Projekte zur Verfügung.

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