Montag, 23. September 2019

Nachrichten & Berichte

Ehrenwehrführer ist Opa

Unser Ehrenwehrführer, Dieter Zimmermann, ist stolzer Opa geworden. 

Am 21.09.2013 hat die kleine Melina das Licht der Welt erblickt.

Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Körle gratulieren hiermit den jungen Eltern Ines und Björn Barthel zur Geburt ihrer Tochter und wünschen allen dreien viel Gesundheit und ruhige Nächte.

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Ehrenmitglied Heinrich Rohleder verstorben

H Rohleder

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Partnerschaft Körle - Floh verstärkt

Die Partnerschaft zwischen den Feuerwehren der Gemeinden Körle und Floh-Seligenthal wurde durch einen neuen Feuerwehrmann verstärkt.

Am 18.07.2013 hat der kleine Tim das Licht der Welt erblickt.

Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Körle gratulieren hiermit den jungen Eltern Anja Reckenbeil und Benjamin Dudszus zur Geburt ihres Sohnes und wünschen allen dreien viel Gesundheit und ruhige Nächte.

 

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Senioren besuchen die Flöher Alters- und Ehrenabteilung

 

Auf der letzten Jahreshauptversammlung wurden die Körler Kameraden der A+E-Abteilung von den Freunden der FW Floh zu einer Besichtigungtour in die Flöher Umgebung eingeladen. Wir ließen uns nicht lange bitten und es wurde der Donnerstag, der 16. Mai 2013 festgelegt. Pünktlich um 07.30 Uhr hatten sich alle Reiseteilnehmer am Gerätehaus Körle versammelt. Leider hatte der Bus wegen einer betriebsinternen Sache etwas Verspätung. Etwas verdutzt war man auch über die Fahrstrecke, die der Busfahrer einschlug. Es ging dennoch durch landschaftlich reizvolles osthessisches Gebiet über Kaufungen nach Eisenach. Nach einer Frühstückspause setzten wir unseren Tripp über Eisenach- „Hohe Sonne“ nach Rhula, auf der B 19 weiter über Schweina, Barchfeld, Bairoda nach Trusetalfort. Das Ziel war hier das Besucherbergwerk HÜHN. Dort angekommen wurden wir von den Alterssenioren der Feuerwehr Floh unter der Leitung von Kameraden Danz herzlich begrüßt. Dieser übergab die Führung aber schnell an zwei Bedienstete des Bergwerkes weiter.

Im Jahr 1185 wurde Trusetal als Bergbausiedlung erstmals erwähnt. Die Gründe waren unter anderen der große Erzreichtum, bereits bestehende Straßenverbindungen vom Werratal über den Kamm des Thüringer Gebirges, sowie der Bach Truse. Generationen von Bergleuten hatten im zähen Ringen mit der Natur zunächst Eisenerz und später Fluss- und Schwerspat imTrusetaler Revier abgebaut.

Im Besucherstollen HÜHN konnten wir die Traditionen des Bergbaues hautnah erleben. Wir hatten neben den vielen bergmännischen Gerätschaften auch Einblick in eine „Frühstücksstube“ und ins „Stille Örtchen“. Wir wurden durch die Mineraliengänge aus Fluss- und Schwerspat geführt und besichtigten die Förderanlagen, welche die Gesteinsbrocken ans Tageslicht beförderten. Diese Mineralien finden unter anderem auch Verwendung in der Glas- oder Zahncreme-Industrie. Das besondere Highlight war natürlich die Fahrt mit dem „Gruben-ICE“, der uns in rasender Geschwindigkeit zum Ausgang des Stollens beförderte.

Zur Mittagszeit wurde im nicht mehr weitem Floh, im Gasthaus„Höhnberg“ eingekehrt, wo ein leckes Speisenangebot serviert wurde.

Begleitet von den Flöher Kameraden besichtigten am Nachmittag die männlichen Teilnehmer das TECHNISCHE MUSEUM  NEUE HÜTTE     SCHMALKALDEN, dass sich gleich hinter der Ortsgrenze der Gemeinde Floh befindet.

Schon vor mehr als tausend Jahren wurden in dieser Gegend begehrte Werkzeuge und Kleineisenwaren hergestellt. Voraussetzung für die Produktion  der „Schmalkalder Artikel“war das manganhaltige Eisenerz und Holzkohle, hergestellt aus dem Waldreichtum des Thüringer Waldes.

Die „Neue Hütte“ ist ein einzigartiges Denkmal der europäischen Industriegeschichte. In der Hochofenanlage wurde bis 1924 aus Erz Roheisen geschmolzen. Mit ihrer technischen Ausrüstung und einigen noch intakten Funktionsbereichen ist das Museum die letzte Anlage in Thüringen auf Holzkohlebasis. Hier wird dem Besucher an Hand von Zeitdokumenten der Prozess der Eisenverhüttung sowie Stahlwarenfabrikation (Nagel-undBohrerschmiede) veranschaulicht.

Unter dem Motto „Mitmachen-Erleben-Genießen“ verbrachtendie weiblichen Teilnehmer in der NOUGAT-WELT der Erlebnis-Confiserie Schmalkalden. Hier konnte tüchtig genascht werden und auch Shopping im stilvollem Ambiente des Einkaufsparadieses war angesagt.

Leider verging die Zeit wie im Fluge und man kehrte ins FlöherGerätehaus zurück, wo gemütliches Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und einem „Köstritzer Blonden“ auf dem Programm stand.

Da uns auch der Wettergott einen wunderschönen Tag schenkte,sprachen alle von einem gelungenen Besuch im Thüringer Wald am Rennsteig. Gegen 21.00 Uhr kehrten wir froh und glücklich nach Körle zurück.

Dank und Anerkennung an die Organisatoren:

Die Feuerwehr-Senioren Floh sowie Willi Schild und Wilfried Werner 

 


Hintergrund:

 

Nach dem vollendeten 60ten Lebensjahr hat der Feuerwehrmann/fraunach neuem Recht zwei Möglichkeiten:          

1.) Er verrichtet nach ärztlicher Untersuchung weiter Feuerwehrdienst in der Einsatzabteilung bis zum 65ten Lebensjahr oder 
2.) er wird in den verdienten Ruhestand in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet. 
 
Diese Gruppe ist in der Körler FW besonders stark. 

Es gibt eine Führungsmannschaft: Ehrengemeindebrandinspektor Wilhelm Schild ist Sprecher der FW-Senioren, Ansprechpartner und vertritt die Kameraden im Feuerwehrausschuss. Erhard Schmoll verwaltet die Finanzen und „Wibbe“ Werner steht zur besonderen Verwendung - für spezielle Projekte zur Verfügung.

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Orientierungsfahrt in die Thüringische Rhöngemeinde Helmershausen

Am Samstag, den 27. April 2013 startete eine Löschgruppe der Feuerwehr Körle zusammen mit der Partnerwehr Floh-Seligenthal zu einer Ausbildungsveranstaltung in die Thüringische Rhön. Es wurde die Route über Hess.-Lichtenau, vorbei an Reichensachsen, über den früheren Grenzkontrollort Creuzburg genommen. Bei  Waltershausen fuhren wir von der Autobahn A 4 ab und hinein in den Thüringer Wald, wo wir am Feuerwehrgerätehaus Kleinschmalkalden auf die Kameradinnen und Kameraden  aus Floh stießen. Nach kurzem Zwischenstopp und kleinen Snack  ( Thüringer Bratwurst ) beim „Tag der offenen Tür“ eines Brandschutztechnikanbieters in Seligenthal, setzten wir die Reise in Richtung Thüringische Rhön fort. Unser Ziel war die Gemeinde Helmershausen, wo uns der Ortsbrandmeister Floh-S.  Ditmar Werner, sowie der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes S-M , Andreas Clemen begrüßte.

Die Orientierungsfahrt besteht aus 2  Wertungsklassen. Es starten Feuerwehrbesatzungen mit Löschgruppenfahrzeugen (Besatzung 1/8 Helfer) sowie mit Staffelbesatzung (Besatzung 1/5 Helfer). Es werden in einem Rundkurs durch verschiedene Orte 6 Aufgabenpunkte angefahren. Die Wertungsrichter vor Ort prüfen die verschiedensten Kenntnisse im theoretischen und praktischen Wissen der Einsatzkräfte.

 Das erste Übungsstichwort  lautete Löschwasserförderung in Seeba  am See, wo die Tragkraftspritze über einen Hang in Stellung gebracht wurde, Saugschläuche gekuppelt,  zu Wasser gelassen und der Angriffstrupp über ein B-Rohr die Wasserabgabe vornahm.

Bei der Fahrzeugkunde am Gerätehaus in Stedtlingen  wurde es sportlich. Hier hatte sich die Gruppe hinter  dem Fahrzeug  aufgestellt. Auf Zuruf eines Schiedsrichters musste ein Gegenstand aus dem  Löschfahrzeug entnommen  und ca. nach 10 Metern auf dem Bereitstellplatz abgelegt werden. Ziel der Übung war es, nach 5 Minuten so viel wie mögliche Geräte hinzulegen.

„Erste Hilfe“ war in dem Ort Hermannsfeld angesagt.  Zunächst fragte eine Dame des Rettungsdienstes   spezielle Begriffe ab.  Danach war eine Lage simuliert, zu der die Feuerwehr als Ersthelfer gerufen wurde. In einen Abwasserschacht war ein Mann gestürzt, der aber ohne Bewusstsein und nicht ansprechbar war.  Mit einem Stick, der unter seinen Armen durch gelegt wurde und einem Helfer, der den Verletzten im Schacht sicherte, konnte der  Mann  herausgezogen,  auf einer Trage in die „Stabile Seitenlage“ gelegt, also gerettet werden.

In Bettenhausen kam unsere neue Schiebleiter zum Übungseinsatz. Diese Leiter wurde vom Wassertrupp und Schlauchtrupp aufgestellt. Die restlichen Teilnehmer sollten am Knotengestell einen Kreuzknoten, Achterknoten sowie Pfahlstich (Rettungsknoten) binden.

Zurück am Ausgangspunkt in Feuerwehrhaus Helmershausen hatten die Teilnehmer noch einen Fragebogen   mit  Fragen,  die jede FW-Frau und- Mann wissen sollte,  auszufüllen, ehe es richtig zur Sache ging:

Mann wurde über Funk zur Alten Schule gerufen. Das Stickwort  lautete:   Brand im ersten Obergeschoß,  2   Personen befinden sich im Gebäude.      Vor Ort angekommen befahl der Gruppenführer Sebastian Goller den Einsatz mit Bereitstellung.  Der Angriffstrupp ging unter Schwerem  Atemschutz  und  unter Vornahme des Ersten C-Rohres in das verqualmte Schulgebäude vor,  um die vermissten Personen  und den Brandherd zu suchen. Sie wurden aber gleich in einem Klassenraum  fündig. 2 weibliche Personen wurden gerettet und draußen dem Rettungsdienst übergeben.  Der Wassertrupp hatte zwischenzeitlich die Wasserversorgung vom nächsten Hydranten zum Tank des LF aufgebaut.  Da die angenommene Einsatzzeit  ca. 23.00 Uhr war, musste der Schlauchtrupp mit einem Lichtstativ  den Schulhof ausleuchten.  Die Atemschutzüberwachung übernahm die Melderin.  Die ganze Übung hatte eine Zeitvorgabe von  15 Minuten. Darin waren auch der Abbau und die Verlastung der benutzten Gerätschaften auf dem Löschfahrzeug enthalten. Diese Vorgabe wurde aber von der Körler Löschgruppe geschafft und von den Wertungsrichtern schwer gelobt.

Nach einem kalten und verregneten  Nachmittag in der Rhön traf man sich nun nochmals mit den zwischenzeitlich auch  zurückgekehrten Kameradinnen und Kameraden im Gerätehaus Floh zu einer Übungsbesprechung,   zu Essen und Trinken, ehe wir gegen 22.00 Uhr wieder stolz und glücklich zurück in Körle eintrafen.  Das Löschfahrzeug hatte an diesem Tag eine Strecke von ca. 400 km zurück gelegt.

An der Übung nahmen teil:  Bettina Drießen, Sebastian Goller, Axel Heinzeroth, Karl Goller, Carsten Luck, Marcel Lenz und Tobias Schäfer vom  OT. Wagenfurth, sowie Christopher Höhmann und Tobias Gerhold.

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