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Orientierungsfahrt in die Thüringische Rhöngemeinde Helmershausen

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Erstellt am Freitag, 03. Mai 2013 Zuletzt aktualisiert am Freitag, 24. Mai 2013 Geschrieben von Karl Goller

Am Samstag, den 27. April 2013 startete eine Löschgruppe der Feuerwehr Körle zusammen mit der Partnerwehr Floh-Seligenthal zu einer Ausbildungsveranstaltung in die Thüringische Rhön. Es wurde die Route über Hess.-Lichtenau, vorbei an Reichensachsen, über den früheren Grenzkontrollort Creuzburg genommen. Bei  Waltershausen fuhren wir von der Autobahn A 4 ab und hinein in den Thüringer Wald, wo wir am Feuerwehrgerätehaus Kleinschmalkalden auf die Kameradinnen und Kameraden  aus Floh stießen. Nach kurzem Zwischenstopp und kleinen Snack  ( Thüringer Bratwurst ) beim „Tag der offenen Tür“ eines Brandschutztechnikanbieters in Seligenthal, setzten wir die Reise in Richtung Thüringische Rhön fort. Unser Ziel war die Gemeinde Helmershausen, wo uns der Ortsbrandmeister Floh-S.  Ditmar Werner, sowie der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes S-M , Andreas Clemen begrüßte.

Die Orientierungsfahrt besteht aus 2  Wertungsklassen. Es starten Feuerwehrbesatzungen mit Löschgruppenfahrzeugen (Besatzung 1/8 Helfer) sowie mit Staffelbesatzung (Besatzung 1/5 Helfer). Es werden in einem Rundkurs durch verschiedene Orte 6 Aufgabenpunkte angefahren. Die Wertungsrichter vor Ort prüfen die verschiedensten Kenntnisse im theoretischen und praktischen Wissen der Einsatzkräfte.

 Das erste Übungsstichwort  lautete Löschwasserförderung in Seeba  am See, wo die Tragkraftspritze über einen Hang in Stellung gebracht wurde, Saugschläuche gekuppelt,  zu Wasser gelassen und der Angriffstrupp über ein B-Rohr die Wasserabgabe vornahm.

Bei der Fahrzeugkunde am Gerätehaus in Stedtlingen  wurde es sportlich. Hier hatte sich die Gruppe hinter  dem Fahrzeug  aufgestellt. Auf Zuruf eines Schiedsrichters musste ein Gegenstand aus dem  Löschfahrzeug entnommen  und ca. nach 10 Metern auf dem Bereitstellplatz abgelegt werden. Ziel der Übung war es, nach 5 Minuten so viel wie mögliche Geräte hinzulegen.

„Erste Hilfe“ war in dem Ort Hermannsfeld angesagt.  Zunächst fragte eine Dame des Rettungsdienstes   spezielle Begriffe ab.  Danach war eine Lage simuliert, zu der die Feuerwehr als Ersthelfer gerufen wurde. In einen Abwasserschacht war ein Mann gestürzt, der aber ohne Bewusstsein und nicht ansprechbar war.  Mit einem Stick, der unter seinen Armen durch gelegt wurde und einem Helfer, der den Verletzten im Schacht sicherte, konnte der  Mann  herausgezogen,  auf einer Trage in die „Stabile Seitenlage“ gelegt, also gerettet werden.

In Bettenhausen kam unsere neue Schiebleiter zum Übungseinsatz. Diese Leiter wurde vom Wassertrupp und Schlauchtrupp aufgestellt. Die restlichen Teilnehmer sollten am Knotengestell einen Kreuzknoten, Achterknoten sowie Pfahlstich (Rettungsknoten) binden.

Zurück am Ausgangspunkt in Feuerwehrhaus Helmershausen hatten die Teilnehmer noch einen Fragebogen   mit  Fragen,  die jede FW-Frau und- Mann wissen sollte,  auszufüllen, ehe es richtig zur Sache ging:

Mann wurde über Funk zur Alten Schule gerufen. Das Stickwort  lautete:   Brand im ersten Obergeschoß,  2   Personen befinden sich im Gebäude.      Vor Ort angekommen befahl der Gruppenführer Sebastian Goller den Einsatz mit Bereitstellung.  Der Angriffstrupp ging unter Schwerem  Atemschutz  und  unter Vornahme des Ersten C-Rohres in das verqualmte Schulgebäude vor,  um die vermissten Personen  und den Brandherd zu suchen. Sie wurden aber gleich in einem Klassenraum  fündig. 2 weibliche Personen wurden gerettet und draußen dem Rettungsdienst übergeben.  Der Wassertrupp hatte zwischenzeitlich die Wasserversorgung vom nächsten Hydranten zum Tank des LF aufgebaut.  Da die angenommene Einsatzzeit  ca. 23.00 Uhr war, musste der Schlauchtrupp mit einem Lichtstativ  den Schulhof ausleuchten.  Die Atemschutzüberwachung übernahm die Melderin.  Die ganze Übung hatte eine Zeitvorgabe von  15 Minuten. Darin waren auch der Abbau und die Verlastung der benutzten Gerätschaften auf dem Löschfahrzeug enthalten. Diese Vorgabe wurde aber von der Körler Löschgruppe geschafft und von den Wertungsrichtern schwer gelobt.

Nach einem kalten und verregneten  Nachmittag in der Rhön traf man sich nun nochmals mit den zwischenzeitlich auch  zurückgekehrten Kameradinnen und Kameraden im Gerätehaus Floh zu einer Übungsbesprechung,   zu Essen und Trinken, ehe wir gegen 22.00 Uhr wieder stolz und glücklich zurück in Körle eintrafen.  Das Löschfahrzeug hatte an diesem Tag eine Strecke von ca. 400 km zurück gelegt.

An der Übung nahmen teil:  Bettina Drießen, Sebastian Goller, Axel Heinzeroth, Karl Goller, Carsten Luck, Marcel Lenz und Tobias Schäfer vom  OT. Wagenfurth, sowie Christopher Höhmann und Tobias Gerhold.

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