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23.07.2017  Brand  in Körle, Birkenweg  

Aktuelle Nachrichten & Berichte

Berichte

Orientierungsfahrt Schmalkalden 2017

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Erstellt am Donnerstag, 29. Juni 2017 Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. Juni 2017 Geschrieben von Karl Goller

Orientierungsfahrt des Kreisfeuerwehrverbandes Schmalkalden am Samstag, den 22. April 2017 rund um die Gemeinde Asbach

Es ist schon zur guten Tradition geworden, dass die Einsatzabteilung der Körler FW im Rahmen der Partnerschaft mit der Flöher FW jährlich zu dieser Orientierungsfahrt eingeladen wird. In 2017 sollten Einsatzorte rund um die Gemeinde Asbach angefahren werden. 

So wurde gleich in Asbach ein Unfallszenario simuliert. In der Nacht um 02.30 Uhr war ein PKW gegen eine Hauswand geprallt und brannte im Motorraum. Der Fahrer lag  bewusstlos im Auto. Desweiteren war im Fußraum auf der Beifahrerseite eine Gasflasche abgelegt. Vorgabe der Schiedsrichter war, die Wasserversorgung über einen nahe liegenden Bach sicherzustellen, die Person retten und die Gasflasche bergen, das Ausbreiten des Feuers auf den Dachstuhl des naheliegenden Gebäudes verhindern und die Einsatzstelle ausleuchten. Umsetzung durch die Körler Löschgruppe: Der Gruppenführer erkundete die Lage, stellte danach das Löschfahrzeug ca. 30 Meter mit Deckung zum Gebäude auf und gab folgende Befehle: “Angriffstrupp zur Menschenrettung mit Pressluftatmer und Brechwerkzeug zum brennenden PKW vor.Wassertrupp zur Brandbekämpfung mit der Schnellangriffseinrichtung zum brennenden Motorraum vor. Schlauchtrupp bringt Lichtstativ in Stellung.  Melder übernimmt die Atemschutzüberwachung“. Danach wurde bei der Leitstelle Schmalkalden eine Lagemeldung abgegeben, der Rettungsdienst und ein weiteres Löschgruppenfahrzeug  nachalarmiert. Der Angriffstrupp ging unter Pressluftatmer mit Feuerwehraxt und Brechstang  vor, öffnete die Fahrertür und rettete die bewusstlose Person ins Freie. Nun  begab man sich zur Beifahrerseite und brachte die Gasflasche aus dem Gefahrenbereich. Zeitgleich löschte der Wassertrupp, ebenfalls unter Pressluftatmer, das Feuer im Motorraum. Da es aber bereits auf das Haus übergegriffen hatte, wurden vom Wassertrupp weitere Löschmaßnahmen durchgeführt. Der Schlauchtrupp baute in der Zeit das Lichtstativ auf und leuchtete die Einsatzstelle aus. Der Maschinist bediente die im Heck des Löschfahrzeuges eingebaute Pumpe sowie das Notstromaggregat. Er sicherte auch die Einsatzstelle ab. Ausreichend Wasser sollte durch das nachalarmierte Löschfahrzeug sichergestellt werden.

Die zweite Station befand sich in Brotterode, wo es um Fahrzeugkunde ging:

Die Gruppe hatte sich in einer Reihe aufzustellen und innerhalb  acht Minuten  30 Gegenstände der Beladung eines Löschgruppenfahrzeuges, die vom Schiedsrichter angesagt wurden, an einen vorgegebenen Platz abzulegen. Beispiel: Handsprechfunkgerät, Warnweste, B-Mehrzweckstrahlrohr, Sammelstück Kupplungsschlüssel usw…… mussten dem LF entnommen werden. 

Die dritte Station befand sich in Steinbach-Hallenberg, wo nach der Feuerwehrdienstvorschrift 3 gearbeitet werden sollte:

Vorgabe der Schiedsrichter: Einsatz mit Bereitstellung, Wasserversorgung über die verhandene Zisterne, 2 Rohre im Außenangriff auf ein Flachdach, Einsatzstelle ausleuchten, Zeitpunkt des Einsatzes  =  00.00 Uhr.

Umsetzung durch die Körler Löschgruppe: 

Der Gruppenführer gab folgenden Befehl: „Wasserentnahmestelle  eine Zisterne, Lage des Verteilers eine B-Schlauchlänge voraus auf den Hof, Melder unterstützt beim Aufbau der Wasserversorgung zwischen Pumpe und Verteiler  ,   Zum Einsatz fertig“!

Wassertrupp und Schlauchtrupp bauten danach mittels 3 A-Saugschläuchen die Löschwasserversorgung auf. Der Melder richtete die Wasserversorgung zwischen der Pumpe und Verteiler her. Währenddessen erkundete der Gruppenführer weiter die Lage und befehligte dem Angriffstrupp:“ Angriffstrupp zur Brandbekämpfung mit 1. Rohr zum linken Brandabschnitt über den Hof vor“! Der Angriffstrupp wiederholte den Befehl und baute das 1.  Rohr auf. Danach wurde der Schlauchtrupp befehligt, den Aufbau des Lichtstatives auf dem Hof aufzubauen und die Einsatzstelle auszuleuchten. Der Wassertrupp wurde mit der Vornahme des 2. Rohres beauftragt:“ Wassertrupp zur Brandbekämpfung mit 2. Rohr zum rechten Brandabschnitt über den Hof vor“! Der Wassertrupp wiederholte seinen Befehl und löschte das Feuer am 2. Brandabschnitt. Nach ca. 8 Minuten war die Übung beendet.

Station vier:  Fragebogenaktion in Springstille.

Der Gruppenführer erhielt von den Schiedsrichtern 7 Bogen mit je 15 feuerwehrtechnischen Fragen ausgehändigt. Diese mussten von den einzelnen Gruppenmitgliedern in 10 Minuten durch Ankreuzen beantwortet werden. Der Gruppenführer und Melder durften die Gruppenmitglieder beim Ankreuzen unterstützen.

Fünfte Station: Leitern und Leinen in Schmalkalden.

Vorgabe der Schiedsrichter:  nach FwDV10 vierteilige Steckleiter im zweiten Obergeschoß des Übungsturmes in Stellung bringen. Die vierteilige Steckleiter ist vom Angriffstrupp zu besteigen. Drei ausgewählte Gruppenmitglieder binden drei zugeloste Knoten. Einbinden einer Feuerwehraxt und eines C- Mehrzweckstrahlrohres mit C-Schlauch durch den Angrifftstrupp. 

Umsetzung durch die Körler Löschgruppe:

Der Gruppenführer befahl:“ Wassertrupp mit Unterstützung des Schlauchtrupps zum in Stellung bringen der vierteiligen Steckleiter ins zweite OG   vor“!  Nach Wiederholung der Befehle machte sich die Gruppe ans Aufbauen der Leiter. Da das Aufstellen räumlich beengt war, musste die Leiter durch „Untersetzen“ aufgerichtet werden. Der Schlauchtrupp hielt die Leiter am Gebäude hoch und der Wassertrupp führte von unten die einzelnen Steckleiterteile nach. Nachdem die Leiter stand, wurde sie vom Angriffstruppführer gesichert,  während der Angriffstruppmann diese im Passgang bestieg. Danach befahl der Gruppenführer dem Melder und Wassertrupp die drei zugelosten Knoten zu binden. Es galt einen Mastwurf, einen Achterknoten und einen Schotenstich zu binden. Zur gleichen Zeit wurde vom Angriffstrupp mit einer Fangleine die Feuerwehraxt so eingebunden, dass sie befördert  (hochziehen oder ablassen) werden konnte. Das gleiche geschah auch mit einem C –Mehrzweckstrahlrohr.

Nach Abarbeitung aller Aufgaben wurde in Gerätehaus Asbach die Auswertung vorgenommen.

An der Orientierungsfahrt hatten 3 Löschgruppen und 5 Löschstaffeln teilgenommen.

Die Löschgruppe Körle hatte von 250 möglichen Punkten 199 erreicht, was einen guten dritten Platz bedeutete. Der Gruppenführer wurde extra bewertet und konnte mit einer Gesamtnote von 2,2 ebenfalls den dritten Platz belegen.

Gruppenaufstellung:

Gruppenführer:                                     Sebastian Goller

Maschinist:                                            Axel Heinzeroth

Melder:                                                  Lisa Heinzeroth

Angriffstruppführer:                               Tobias Gerhold

Angriffstruppmann:                                Marc Sondermann

Wassertruppführer:                                Jan-H. Ebert

Wassertruppmann:                                Gunda Pfaffenbach

Schlauchtruppführer:                             Louis Hofmeister

Schlauchtruppmann:                              Stefan Rommeis

Altersdurchschnitt:                                 26,6 Jahre

Abfahrt am Gerätehaus Körle gegen 07.30 Uhr, zurück am Gerätehaus Körle gegen  20.00 Uhr.

Weihnachtsbaumsammlung 2017

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Erstellt am Donnerstag, 26. Januar 2017 Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 26. Januar 2017 Geschrieben von Karl Goller
Am Samstag nach „ Heilige Drei Könige“ wurden wie jedes Jahr von der Jugendfeuerwehr Körle wieder die ausgedienten Weihnachtsbäume in den Ortsteilen Lobenhausen, Wagenfurth und Körle eingesammelt und zum Bauhof gebracht. Hier werden sie zerkleinert und danach als Kompost der Natur zugeführt. Durch die Bereitstellung etlicher Schleppergespanne durch Otto Opfermann, Stefan Friedrich, Dieter Döring, sowie den LKW von Steffen Burger und einem Gemeindefahrzeug war die Arbeit bald erledigt. Zur Mittagszeit freuten sich die Jugendlichen schon auf selbst hergestellte PIZZA, die von Lisa Heinzeroth und Louis Hofmeister gebacken wurde. Bei der Sammelaktion erhielt die Jugendfeuerwehr auch kleine Spenden. Nach Auszählung aller Spendendosen war eine ganz stattliche Summe „Euros“ zusammen gekommen, die den Jugendlichen hilft, auch in 2017 den einen oder anderen Wunsch wahr werden zu lassen. Die Jugendfeuerwehr Körle sagt DANKE, den zahlreichen Helfern der Einsatzabteilung, allen, die ein Fahrzeug zur Verfügung stellten und ganz besonders ALLEN SPENDERN.

Oktoberfest FFW Körle

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Erstellt am Montag, 24. Oktober 2016 Zuletzt aktualisiert am Montag, 01. Mai 2017 Geschrieben von Karl Goller
Wie vom Vereinsvorstand der Feuerwehr Körle beschlossen, wurde am frühen Samstagabend, den 08. Oktober 2016 im Rahmen eines gemütlichen „Oktoberfestes“ im FW- Gerätehaus ein neues Zelt an die Jugendfeuerwehr übergeben. Die Anschaffung dieses Zeltes wurde notwendig, weil das vorherige Zelt bei einem Zeltlager in Bayern vom Sturm völlig zerstört wurde. Die neue Ausführung hat nun den Vorteil, dass durch den Einbau einer Zwischenwand zwei Räume entstehen können. So ist der eine Teil zum Wohnen (Essen, Trinken, Spiele, Unterricht, Sitzung, Zusammenkünfte) und der andere Teil als Schlafraum gedacht. Es ist genügend Platz, um alle Mitglieder der Jugendfeuerwehr unter zu bringen. Die Kosten dieses Zeltes wurden zum größten Teil über großzügige Spenden gedeckt. So erhielt der Förderverein eine Spende von den Körler Jagdgenossen, dem Körler Kinderverein sowie von Lotto Hessen und Stefan Friedrich. Neben vielen Eltern der Jugendlichen, der FW-Einsatzabteilung und Alters-und Ehrenabteilung waren auch Holger Knaust und Dirk Sohl von den Jagdgenossen, Tina Kuntz vom Kinderverein und Herr Staudtmeister von Lotto Hessen gekommen, die alle von Vereinsvorsitzenden Jörg Schmoll auf das Herzlichste begrüßt wurden. Ein besonderer Gruß galt auch dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Frank Nuhn, Gemeindebrandinspektor Jens Schenkluhn, sowie den Ehrenmitgliedern Wilhelm Schild, Dieter Zimmermann und Erhard Schmoll. Jörg Schmoll erläuterte, dass die Anschaffung für die Feuerwehr Körle sehr wichtig sei. Bei den anstehenden jährlichen Zeltlagern und verschiedenen sonstigen Terminen müsse man ja ein Dach über dem Kopf haben. Die Vereinskasse sei dadurch nicht all zu sehr belastet worden, weil sich die genannten Spender sehr großzügig zeigten. Er bedankte sich bei allen und betonte, dass das Geld sinnvoll angelegt worden sei. Das Zelt wurde nun offiziell vom Förderverein Freiwillige Feuerwehr Körle an die Jugendfeuerwehr überreicht, welches der stellv. Wehrführer Ralf Heidemüller entgegen nahm. Auch er bedankte sich beim Förderverein, dass das Problem schnell gelöst und bei allen Sponsoren, dass diese für die Feuerwehr immer ein offenes Ohr haben. Der Abend verlief nun in gemütlicher Weise bei gekühlten Oktoberfest-Getränken, Leberkäse, Minihaxen, Nürnberger Würstchen und zünftiger Musik.

Gemeinsames Wochenende mit der Partnerfeuerwehr Floh anlässlich des 95ten Vereinsgeburtstages

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Erstellt am Sonntag, 26. Juni 2016 Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. Januar 2017 Geschrieben von Karl Goller
Gemeinsames Wochenende mit der Partnerfeuerwehr Floh anlässlich des 95ten Vereinsgeburtstages
Am Samstag, den 04. Juni 2016 starteten  ca. 50 Mitglieder der Körler Feuerwehr  zum 95ten Vereinsjubiläum der Partnerwehr Floh. 
Nach Anfahrt mit dem Bus war unser erstes Ziel die Wartburg bei Eisenach. Nach einem gemeinsam eingenommenen herzhaftem  Frühstück wurde an einer geführten Besichtigung des Weltkulturerbes Wartburg teilgenommen.
Um das Jahr 1067 soll Graf der Springer die Burg gegründet haben. Auf einem strategisch wichtigen Felsen konnte bereits eine „Warte aus Holz“ gestanden haben. Sein Sohn, Ludwig der II te, begann mit dem steinernen Ausbau der Gebäude. Der ab 1172 regierende Landgraf Ludwig  der III te ließ den Palas in der Hofburg aufstocken und vollenden. Ab 1217 wurde  Ludwig der VI te Thüringer Landgraf. Er war der mächtigste aus dem Geschlecht der Ludowinger. Durch die Förderung der zeitgenössischen  Dichtkunst wurde er sehr bekannt. Seine Gemahlin war die ungarische Königstochter Elisabeth. In 1227 ereilte Landgraf Ludwig der Tod auf dem Kreuzzug. Ein Jahr später verließ die junge Witwe die Wartburg und Thüringen, um ihren Beichtvater Konrad nach Marburg zu folgen.
Im Wartburg-Palas gibt es zunächst einen Rittersaal, der das Männergemach war. Der etwa quadratische Raum hat ein Kreuzgewölbe und eine verzierte Mittelsäule. Die Wände entsprechen der Färbung des Sandsteins. Durch eine steile steinerne Innentreppe gelangt man in den Sängersaal im ersten Obergeschoss. Zentraler Raum im Erdgeschoss ist aber der Speisesaal mit mächtiger Holzdecke aus Eichenbalken und Kaminanlage in der Ostwand. Südlich schließt sich das Frauengemach, die Elisabethkemenate, an. Sie ist bis heute mit Glasmosaikbildern ausgekleidet, die Episoden der hl. Elisabeth schildern. Im Alter von vier Jahren wurde die ungarische Königstochter auf die Wartburg gebracht und vierzehnjährig mit dem Landgrafensohn Ludwig vermählt. Ihrem Gatten schenkte Elisabeth drei Kinder. Nach dem Tod ihres Mannes, in Marburg  wendete sie sich dem Armutsideal der Franziskanermönche zu und wurde dadurch eine Kultfigur innerhalb der römisch-katholischen Kirche. Um 1320 wurde in die Landgrafenburg auch die Palaskapelle eingegliedert.
Die Räume im ersten und zweiten Stockwerk verdanken ihr Aussehen den Wünschen des großherzlichen Hauses Sachsen-Weimar-Eisenach. Die Künstler haben die Palasräume  im ersten OG mit Legenden aus der Geschichte der Thüringer Landgrafen bemalt. Weiter gibt es die Elisabethgalerie mit Fresken vom Leben der Heiliggesprochenen. Elisabeth verstarb 24-jährig im Jahr 1231 als Franziskaner-Schwester.
Der Sängersaal diente als repräsentativer Festsaal mit einer Bühne, wo die mittelalterlichen Sänger ihre Lieder darboten. In diesem Saal dominiert das große Bild vom Sängerkrieg. Es schildert die Sage, in der sechs Minnesänger um die Gunst des Landgrafen  stritten. Zu ihnen gehörten auch  Wolfram von Eschenbach und Walther von der Vogelweide. 
Das zweite Obergeschoss beherrscht der große  Festsaal. An der heutigen  Form und Ausstattung des Saales war  der damalige Komponist Franz List, Hofkapellmeister in Weimar, maßgeblich beteiligt. Die Malereien sollten die Geschichte der Thüringer Landgrafen widerspiegeln.
Von 1521 bis 1522 verbirgt sich Martin Luther als Junker Jörg auf der Wartburg. In der sog. Lutherstube, die aufs einfachste ausgestattet ist, übersetzt er das Neue Testament.
1817 war die Wartburg von den gerade gegründeten Burschenschaften entdeckt worden. Zum 300.ten Reformationsjubiläum und anlässlich des vierten Jahrestages der Völkerschlacht bei Leipzig gegen Napoleon versammelten sich am 18.Oktober ca. 500 junge Leute und Studenten zur ersten bürgerlich-demokratischen Versammlung in Deutschland an diesem Ort. Unter dem Motto  „EHRE-FREIHEIT-VATERLAND“ hatten sie um einen geeinten Nationalstaat gefochten.
 
Nach dem Rundgang des Kulturerbes Wartburg setzten wir die Reise in die historische Altstadt Eisennach fort, wo im Gasthaus „Am Storchenturm“ gemeinsam zu Mittag gespeist wurde. 
 
Nachmittags folgte mit der Besichtigung der Rennsteig-Arena in Oberhof ein zweites Highlight. Das Biathlonstadion befindet sich auf einer Höhe von  ca. 800 Meter Höhe. Eine Führung durch das Stadion und zu dem bekannten Birksteig wollte der Schwiegervater des bekannten Biathlon-Idols  Sven Fischer, übernehmen. Leider hatte uns das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung beschert. Gewitter und Starkregen zwangen die Teilnehmer in das VIP-Restaurant  einzukehren. Hier hielt Bruno Ehrler einen interessanten Vortrag über den Biathlonsport und seine Sportler. Jeder Athlet besitzt ca. 15 Paar Ski, die er je nach Wetterlage einsetzt. Sie werden von den bekannten Skitechnikern für alle Schneesituationen präpariert und tragen somit maßgeblich zum Gelingen eines Wettkampfes bei. Gut essen, Waffen reinigen, Ruhe und Konzentration sind Tätigkeiten vor dem Wettkampf. Dann geht es mit Einlaufen, Anschießen, Windfähnchen beobachten und Dopingtest am Wettkampfort weiter. Nach der Siegerehrung  soll sich der Sportler wieder durch Auslaufen bewegen. Im Training ist man so täglich ca. 25 km unterwegs . Mit Drinks und Riegeln wird dem Körper wieder die verbrauchte Energie zurück gegeben. Die Nachbereitung besteht aus Physiotherapie, Besuch der Sponsoren, Interviews bei den Reportern und schließlich Nachtruhe. Die Waffen der Biathleten sind maß angefertigt, wofür auch speziell vorgeschriebene Munition verwandt wird. Im Training können ca. 15000 Schuss Munition verbraucht werden. Die Stöcke sind aus Karbon und von der Länge auch der Person angepasst.
 
Der Abschluss des Tages fand in einer historischen Scheune im Ortsteil Schnellbach statt. Bei gutem Essen vom Grill mit gekühlten Getränken, sowie zünftiger Blasmusik der Feuerwehrkapelle, haben wir mit den Flöher Feuerwehrleuten den 95ten Geburtstag ausgiebig gefeiert.
Am Sonntagmorgen stand noch eine Wanderung zur Maßkopfgaststätte mit Frühschoppen auf dem Programm. Auf diesem historischen Anwesen haben sich im April 1990 die damaligen Vorstandsmitglieder aus Ost und West erstmalig getroffen, woraus die gelebte Partnerschaft bis zum heutigen Tage entstand.
Mit zugegen war nun auch Sven Fischer persönlich, der geduldig für viele Fragen seiner Fans zur Verfügung stand.  Wir vom Körler Förderverein der Feuerwehr sagen ganz eindeutig, dass uns hier die Flöher Kameradinnen und Kameraden ein weiteres schönes Highlight präsentiert haben. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung.
Mit einer Ortsführung durch die Gemeinde Floh, gestaltet durch den Ortschronisten und Kirchenvorstandsmitglied Rainer Erbe, mit Endstation im Gerätehaus bei Kaffee und Kuchen ging ein schönes Wochenende im Thüringer Wald zu Ende.
Wir danken nochmals für  die Gestaltung des gemeinsamen Programmes, für einen reibungslosen Ablauf und die viele Mühe.
 

Feuerwehrleistungsübung in Ziegenhain – ein voller Erfolg

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Erstellt am Sonntag, 26. Juni 2016 Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 26. Juni 2016 Geschrieben von Karl Goller
Am Samstag, den 21. Mai  2016 waren die Feuerwehren des Schwalm-Eder-Kreises in Schwalmstadt-Ziegenhain zusammen gekommen, um sich auf dem Kreisentscheid bei den Leistungsübungen zu messen. Der Einsatzort war das Schulgelände der Carl-Banzer-Schule in Ziegenhain. 46 Mannschaften gingen auf drei Bahnen an den Start.
Zunächst mussten sechs Teilnehmer der jeweiligen Mannschaft  einen Fragebogen mit 15 Fragen möglichst fehlerfrei beantworten. Die Fragen aus dem Freuerwehrdienst werden aus einem bestehenden Katalog der Hessischen Landesfeuerwehrschule Kassel zusammengestellt.
Die darauf folgende Leistungsübung orientiert sich an Geschehnissen aus  dem Einsatzalltag. Unter den Augen von vier Schiedsrichtern  soll die Gruppe, bestehend aus dem Einheitsführer und acht Einsatzkräften (Maschinist, Melder, Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp) einen angedeuteten Wohnungsbrand löschen und eine vermisste Person aus dem Wohnzimmer retten. Dazu ging der Angriffstrupp, ausgerüstet mit persönlicher Schutzkleidung, FW-Leine, FW-Haltegurt, Pressluftatmer, Handsprechfunkgerät, Beleuchtungsgerät, Strahlrohr, Schlauchhalter und FW-Axt zum Innenangriff in das Haus vor. Er löschte das vorgefundene Feuer und fand eine bewusstlose Person, die ins Freie gerettet und dem Rettungsdienst übergeben wurde. Die Fensterscheiben im Brandraum waren geplatzt und es bestand die Gefahr, dass sich das Feuer auf der rechten Seite des Hauses weiter ausbreitet. Nun galt es, dass der Wassertrupp mit Hilfe einer Steckleiter diese Gefahr verhindert. Die benötigten Gerätschaften (Schläuche und Steckleiterteile) wurden vom Melder und Schlauchtrupp herangeschafft. Der Maschinist fuhr des Löschfahrzeug zum Einsatzort , bediente die darin verlastete Pumpe und übernahm die Atemschutzüberwachung.
 Für die Dürchführung der Löschübung stehen der Gruppe 7,5 Minuten zur Verfügung. Stehen im Einsatz keine neun Kräfte zur Verfügung, muss die Arbeit als Staffeleinsatz getätigt werden. (Besatzung: Einheitsführer und fünf Einsatzkräfte)  Es fehlen dann der Melder und der Schlauchtrupp. Bei dieser Form der Übung darf die Staffel maximal 8,5 Minuten nicht überschreiten.
Nach dem Ende der Löschübung begab sich der Einheitsführer und vier durch Los ermittelte Gruppenangehörige zum Binden der Knoten und Stiche zum Knotenbalken. Es sind anzulegen ein Mastwurf mit Spierenstich, ein Schotenstich, ein Achterknoten mit Spierenstich und ein Pfahlstich (Rettungsknoten) gesichert durch den Spierenstich. Die Zeitnahme endet, wenn der Einheitsführer die Meldung  „FERTIG“ an den zuständigen Schiedsrichter gegeben hat.
 
Erstmalig startete bei dieser Leistungsübung eine Mannschaft aus der gesamten Großgemeinde Körle. Es kamen folgende Kräfte zum Einsatz: Gruppenführer Rainer Jacob, Wagenfurth, Maschinist Bernd Krell, Wagenfurth, Melder Mario Heidemüller, Körle, Angriffstruppführer Sebastian Goller, Körle, Angriffstruppmann Jan- Hendric Ebert, Körle,                                                                                            Wassertruppführer  Mark Sondermann, Empfershausen, Wassertruppmann Luis Hofmeister, Körle, Schlauchtruppführer Mark Freudenstein, Wagenfurth und Schlauchtruppmann Lars Walter, Empfershausen.
 
Die Übung wurde ohne Fehler in einer Zeit von 06,26 Minuten abgearbeitet und die Knoten am Knotengestell in 31 Sekunden richtig gebunden. Lediglich bei der Fragenbeantwortung schlichen sich Fehler ein, so dass die Mannschaft  Körle mit 99% in der Leistungsstufe Gold einen hervorragenden siebten Platz von 46 teilnehmenden Feuerwehren belegte.
Weiter sind noch in der Einzelwertung ein Goldenes Leistungsabzeichen für Kameraden Ebert, ein Silbernes Leistungsabzeichen für Kameraden Hofmeister, ein  Bronzenes Leistungsabzeichen für Kameraden  Sondermann sowie ein Eisernes Leistungsabzeichen für Kameraden Walter  zu erwarten.
 
 
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